Dirty Power - Elektrosmog neuer Art

Der Verein veröffentlicht unregelmäßig Pressemitteilungen.
Diese sind bei Nennung der Quelle frei zur Veröffentlichung. Ein Belegexemplar wäre erwünscht.

Moderatoren: Ralf Holtrup, Rüdiger Weis

Antworten
Benutzeravatar
Andreas Karstedt
Power Nutzer
Beiträge: 480
Registriert: Mo 6. Nov 2006, 08:19
Wohnort: 28209 Bremen
Kontaktdaten:

Dirty Power - Elektrosmog neuer Art

Beitrag von Andreas Karstedt » Do 21. Aug 2014, 08:23

Unsere Konsumentengewohnheiten bringen Phänomene mit sich, die meist nur in Fachkreisen Anlass bieten für Diskussionen und Besorgnis, jedoch jeden von uns betreffen: Oberschwingungen im Stromnetz, sogenannte "Dirty Power".

Das deutsche Wechselstromnetz in allen Stromkabeln im Außenbereich und in Häusern beinhaltet Strom mit einer Spannung von 230 bzw. 400 Volt und einer Frequenz von 50 Hertz.
Auf diese Frequenz sind alle Stromverbraucher eingestellt, bei größeren Abweichungen kann es zu Schäden an den Geräten kommen. Doch seit einigen Jahren kommt es zunehmend zu Problemen.
Früher hatten wir alle elektrische Verbraucher wie Glühlampen, Kondensatoren, Elektroherde und Elektromotore, die in der Regel lineare Verbraucher waren, das heißt, sie verwendeten den Strom, wie er aus der Steckdose kam.
Heute besitzen alle Konsumenten eine Unmenge von elektronischen Produkten, Computern und Nebengeräten, Fernseher, Handies usw. In den Häusern stehen Induktionsherde, leuchten Energiesparbirnen und LED-Lampen, gehören Dimmer, Gleichrichter, diverse Netzteile und Ladegeräte zum Standard. Diese Geräte sind nicht-lineare Verbraucher und erzeugen zusätzliche Frequenzen bzw. Phasenverschiebungen des Stroms innerhalb der Leitungen.
Auf den Dächern liegen zudem Solarzellen und die Landschaft ist vollgestellt mit Windkraftanlagen, die allesamt Wechselrichter oder elektronische Transformatoren brauchen. Diese Anlagen zerhacken den ins Netz eingespeisten Stromfluss, um ihn an das Wechselstromnetz anzupassen, erzeugen dadurch aber auch ungleichmäßige Vielfache der Grundschwingung von 50 Hertz bis in den Megahertz- und sogar Gigahertz-Bereich hinein, also 100, 150,.. 1000, 1500 Hertz etc., die sich im Netz ausbreiten.
Karl-Heinz Eberhard aus Dortmund, Mitglied des Baubiologenvereins BIOLYSA e.V. dazu: "Man kann sich das vorstellen, wie bei einem Weiher bei Windstille: Wirft man einen einzigen Stein hinein, ergibt sich auf der Wasseroberfläche ein symmetrisches Wellenbild: Das wäre der 50-Hertz-Strom. Wirft man aber ein Handvoll Steine hinein, ergibt sich ein völlig chaotisches Wellenbild. Im Wasser macht das nichts, aber durch die Oberschwingungen in unseren Stromkabeln ergeben sich niederfrequente Wechselfelder in einem sehr breiten Frequenzspektrum. Dabei ist der menschliche Körper schon mit dem normalen 50-Hertz-Wechselfeld überfordert, weil es so etwas in der Natur gar nicht gibt."
Eberhard weiter: "Die Oberschwingungen verschwinden auch nicht einfach: Sie werden ja ständig und überall erzeugt, sie verbreiten sich überall hin, wo Verbindung mit dem Stromnetz besteht und werden in den höheren Frequenzen sogar auch wie Funksignale abgestrahlt."
Ganz allgemein sind diese Oberschwingungen aus technischer Sicht ein zunehmendes Problem für Sicherungen, Neutralleiter, Motore und Schaltelemente - diese Teile können sich extrem überhitzen, können in Brand geraten oder anderweitig zerstört werden.
Für die Oberschwingungen im öffentlichen Netz sind größtenteils die Netzbetreiber und Energieversorger zuständig, die sich bemühen müssen, mit ihren Transformatoren, Zählern und speziellen Kompensationsgeräten die Oberschwingungen von Großanlagen mehr oder weniger herauszufiltern und irgendwie abzuleiten.
Auch in Industrie- und großen Bürogebäuden ist die Installation vor Oberschwingungen aus dem Netz einigermaßen sicher, weil die Stromverteiler oft über Netzfilter verfügen.

Eberhard: "Anders ist es in den Wohngebäuden: Je mehr Menschen in einem Haus wohnen bzw. je mehr Elektrogeräte moderner Bauart vorhanden sind, desto stärker sind die Belastungen. Normalerweise sind die Kabel in normalen Häusern ja nicht abgeschirmt und stehen ständig unter Spannung. So wird jedes Kabel zum Emittenten von niederfrequenten elektrischen Wechselfeldern eines extremen Frequenzgemisches und dient gleichzeitig auch als Antenne für völlig wirre Funksignale."
Der Baubiologe weiß, dass diese Phänomen nicht nur technische Probleme bereiten:
"Diese Schwingungen und Felder spürt man nicht unmittelbar, sie zeigen aber trotzdem Wirkungen: Alle Lebewesen dieser Welt kennen natürlicherweise nur Gleichfelder ohne jede Frequenz, Wechselfelder gibt es in der Natur gar nicht. 50-Hertz-Felder (in anderen Ländern 60-Hertz-Felder) für Wechselstrom gibt es erst seit 120 Jahren. Durch die zunehmende Elektrifizierung des Alltags haben sich auch die gesundheitlichen Folgeprobleme durch die Wechselfelder gesteigert.
Und seit etwa 20 Jahren gibt es zusätzlich in zunehmendem Maße die oben beschriebenen Phänomene der "Dirty-Power". Da hat sich noch kein einziges Lebewesen daran gewöhnen können: Für viele Menschen wirken diese Impulse wie ein ständig vorhandener extremer Stressfaktor, dem sie nicht ausweichen können, weil sie sich, wie die meisten Menschen, einen großen Teil ihres Lebens in Innenräumen aufhalten"
"Ein Wahrnehmungsorgan für elektrische Felder haben wir Menschen nicht, so bemerken wir die Felder zunächst gar nicht. Wir spüren erst die mittel- und langfristigen Auswirkungen!"
Baubiologen sind der Ansicht, dass diese Folgen sich in allgemeiner Abgespanntheit und Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhter Stressanfälligkeit, nervlicher Überanstrengung, Immunschwäche und deren Folgen mit erhöhter Infektanfälligkeit, Bluthochdruck und anderen Stressfolgekrankheiten, sowie psychischen Problemen wie Burnout und Depressionen zeigen. Auch Krebserkrankungen werden mit den elektrischen Wechselfeldern aus dem Stromnetz in einen Zusammenhang gebracht. An diesen Gesundheitsproblemen wären mithin nicht nur unsere zunehmend stressigen Arbeitsbedingungen schuld, sondern die allgemeinen Lebensumstände durch die steigende Technisierung unseres Lebensumfeldes.
Eberhard hat aber auch Lösungsansätze parat:
"Um diese allgemeinen Belastungen zu minimieren, sollte man sich professionell beraten und helfen lassen. Mache Menschen schalten nachts ihre Sicherungen ab, um wenigstens gut schlafen zu können. Aber das ändert leider nichts an den abstrahlenden Belastungen, weil sich die Oberschwingungen auch über den Neutralleiter weiterverbreiten können, der ja durch die Sicherung normalerweise nicht geschaltet wird.
Das einzige, was helfen würde, wäre ein hochwertiger Netzabkoppler mit Netzfilter. Damit kann man komfortabel die gesamte Spannung eines Stromkreises abschalten lassen, wenn man keinen Strom mehr braucht und bei Bedarf schaltet sich die Spannung automatisch wieder zu. Die "Dirty Power wird immer zuverlässig kompensiert.
Solche Geräte gibt es in der Regel aber nicht im Baumarkt und die meisten Elektriker wissen leider nicht gut genug darüber Bescheid.
Deswegen sollte man sich vertrauensvoll an einen Baubiologen wenden: Der kann einem nicht nur Bezugsadressen für gute Geräte nennen, sondern kann vor und nach dem Einbau entsprechende Messungen durchführen, um einen Sanierungserfolg auch sicherzustellen."
Eberhard betreibt als Baubiologe eine Beratungsstelle des Baubiologen-Vereins BIOLYSA e.V.
Die Baubiologen von BIOLYSA e.V.messen alle Belastungen aus Elektrosmog, können sämtliche Schadstoffmessungen durchführen und sind zumeist auch Schimmelsachverständige. Sie sind deutschlandweit tätig, kennen alle kritischen Sachverhalte und mögliche Vermeidungsmaßnahmen bei baubiologischen Belastungen jeglicher Art.
Die Beratungsstellen sind gute Adressen für kostenlosen telefonischen Rat und bei Bedarf auch Begutachtungen, die dann allerdings kostenpflichtig sind.
Adressen der Beratungsstellen findet man im Netz unter http://www.biolysa.de
Mit Grüßen aus Bremen
Andreas

https://baubiologie-bremen.de

Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen!

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast