Können Häuser krank machen?

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Karl Heinz Eberhard
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Können Häuser krank machen?

Beitrag von Karl Heinz Eberhard »

Pressemitteilung

Oktober 2009

Können Häuser krank machen?

Alle reden von Umweltverschmutzung. Jeder hat da so seine Vorstellungen was darunter zu verstehen ist. Die einen denken vielleicht an verschmutzte Gewässer, an Autoabgase, Feinstaub in den Innenstädten und so weiter.
Natürlich haben sie alle recht, alles das ist Umweltverschmutzung. Alles das finden wir in Stadt und Land. Aber ist das unsere Umwelt? Unsere Umwelt ist doch wohl da, wo wir uns hauptsächlich aufhalten. Mehr als 95 Prozent unserer Lebenszeit halten wir uns in Räumen auf. Ja, ca. 85 Prozent der Menschen in der so genannten zivilisierten Welt verlassen die schützenden Wände für weniger als eine Stunde pro Tag.
Wände sind also wie eine dritte Haut... Sie soll(en) uns beschützten.

Schauen wir uns einmal unsere Räume an.
Haben wir saubere Luft in den Zimmern? Tatsächlich ist die durchschnittliche Raumluft, nicht nur bei Rauchern, deutlich höher mit Feinstaub belastet als eine Hauptverkehrsstraße in der Innenstadt. Eine Vielzahl von chemischen Verbindungen aus Farben, Möbeln, Teppichen, der Kleidung und anderen Quellen finden wir in der Luft. Hinzu kommen Keime, Bakterien und Pollen.


Aus verständlichen Gründen möchten wir Energie sparen. Energie ist teuer, und wir wollen ja auch kein unnützes CO2 verursachen. Was machen wir? Wir „geizen“ mit der Lüftung.
Eine 4-köpfige Familie erzeugt durch Atmung, Waschen und Kochen täglich gut 10 Liter Wasser in Dampfform. Das ist viel mehr als die Raumluft aufnehmen kann. Wo bleibt das überflüssige Wasser? Im Idealfall wird es raus gelüftet, praktisch bleibt ein großer Anteil im Raum und kondensiert an den Wänden. Schimmelpilze lieben dies und bedanken sich nicht nur durch hässliche Flecken an den Wänden, sondern auch durch Allergie auslösende Pollen und andere teils massive Gesundheitsgefahren.

Eine weitere Wohnraumbelastung finden wir in Form von Elektrosmog. In der eigenen Wohnung funkt und strahlt es, wie selten außerhalb der Wohnung. Elektrische und magnetische Felder aus der Elektroinstallation, Funkwellen vom schnurlosen Telefon, Computer Netzwerk und aus der Mikrowelle. Dies übrigens auch durch Wände aus den Nachbarwohnungen.

Weiterhin können sich sogenannte Erdstrahlen auf ihren Bettbereich auswirken. Wir liegen bis zu acht Stunden auf diesen 2 m² Bett. Wenn dieser Platz belastet ist, kann sich Ihr Körper nicht entspannen und erholen bzw. regenerieren.

Stellen Sie sich sinnbildlich vor, jeder Mensch hat einen Topf voller Lebensenergie. Jede (Umwelt) Belastung erzeugt ein kleines oder auch größeres Loch in den Behälter. Die Energie entweicht. Sollte mehr entweichen, als nachgebildet werden, dann … !

Was ist zu tun? Unter die Brücke ziehen? Ich denke, dort gibt es andere Probleme die auch nicht besser sind.

Anfangs dieses Artikels hieß es, dass die eigenen vier Wände unsere dritte Haut sei. Ist die Haut krank, gehen wir zum Hautarzt. Wie ist es mit der 3. Haut? Gibt es auch einen Wohnungsarzt?
Ja, den gibt es. Dieser nennt sich "Baubiologe".
Ein Baubiologe ist ausgebildet gesundheitlich riskante Einflüsse in Innenräumen zu erkennen und unbedenkliche Alternativen zu finden.
„Viele Belastungen in den eigenen 4 Wänden sind hausgemacht und völlig unsinnig. Oft können sie schon mit geringem Aufwand und ohne Komfortverlust entfernt oder zumindest reduziert werden“, so übereinstimmend Herr Schimmelpfennig und Herr Jensen, beide von Biolysa e.V.

Dieser gemeinnützige Verein bietet bundesweit kompetente baubiologische Beratung an. Erfahrenen Baubiologen und Sachverständige bieten in Ihren Beratungsstellen kostenlosen telefonischen Rat.


Unter http://www.biolysa.de finden Sie die Adressen und weitere Informationen. Außerdem werden Anrufe bei der BIOLYSA-Nummer rund um die Uhr angenommen und an den nächstliegenden Berater weitergeleitet. 0700 – BIOLYSAEV - In Ziffern:
0700 - 246 597 238
Verbindungskosten aus dem deutschen Festnetz: 14 Cent / Min.
Eine der wunderschönsten Entschädigungen im Leben besteht darin,
dass niemand einem anderen ernsthaft helfen kann,
ohne sich selbst dabei zu helfen.

- Ralph Waldo Emerson -
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