Sommer – Ausnahmesituation im Keller

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Karl Heinz Eberhard
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Sommer – Ausnahmesituation im Keller

Beitrag von Karl Heinz Eberhard »

PRESSEMITTEILUNG
August 2009

Sommer – Ausnahmesituation im Keller

Bei hochsommerlichen Temperaturen ist ein Gang in den Keller eine willkommene erfrischende Abkühlung. Doch vielerorts steigt uns aus den Kellerräumen ein Modergeruch entgegen. Und warum fühlt es sich hier so feucht an? Warum „schwitzen“ die Kaltwasserrohre? Warum riechen Kartonagen und Textilien muffig oder schimmeln sogar?
Einige einfache Überlegungen sorgen hier für Klarheit: Warme Luft kann im Gegensatz zu kalter Luft viel mehr Feuchtigkeit in Form von gasförmigem Wasser (Wasserdampf) aufnehmen. Wenn nun die warme Sommerluft durch den kalten Keller weht, kühlt sie an den Oberflächen der Wände und an allen Gegenständen ab. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt dort dramatisch an, bis hin zur 100 Prozentmarke. Aus Wasserdampf wird wieder flüssiges Wasser.
An nicht verkleideten Kaltwasserrohren, die auch im Sommer nicht wärmer sind als 12 bis 13°C sind, sieht man diese Vorgänge zuerst. Doch laufen diese Kondensationsvorgänge in mehr oder weniger starkem Ausmaß auch an allen kalten Oberflächen, insbesondere an den erdberührten Wänden und der Bodenplatte ab.
Zu unserem Unglück gibt es verschiedene Schimmelpilzarten, die bereits ab einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70 % gedeihen, wenn sich auf den Oberflächen zusätzlich ein entsprechendes Nahrungsangebot in Form von organischen Substanzen wie Staub, Schmutz oder Hautfett findet.
Doch wie kann man einen Keller eigentlich trocken halten? Das Lüften des Kellers mit Außenluft ist an warmen Sommertagen geradezu kontraproduktiv und kann zu einer regelrechten Schimmelzucht führen. In den Sommermonaten sollte nur gelüftet werden, wenn sichergestellt ist, dass keine weitere Feuchtigkeit „eingefangen“ wird.
Das ist meist nachts, wenn es kühler wird, in den frühen Morgenstunden oder auch an kühleren Tagen, ja manchmal sogar an Regentagen der Fall. Falls man einen Abluftventilator einsetzt, sollte dieser eine Zeitsteuerung und evtl. einen Feuchtesensor besitzen.
Für den Fall, dass sich bereits ein Schimmelpilz entwickelt hat oder dass der muffige Geruch auf einen versteckten Schimmelpilzbefall besteht, ist das Hinzuziehen eines unabhängigen Schimmelsachverständigen sinnvoll.
Schimmel riecht nicht nur unangenehm, er kann auch massiv die Gesundheit beieinträchtigen. Allergiker, Kinder, alte und immungeschwächte Menschen sind besonders gefährdet.

Eine gute Adresse für kostenlosen telefonischen Rat und bei Bedarf fachkundige, allerdings kostenpflichtige Gutachtenerstellung sind die Beratungsstellen von BIOLYSA e.V. BIOLYSA-Baubiologen sind bundesweit tätig. BIOLYSA-Berater sind in der Regel Sachverständige und Gutachter für Schimmelpilzschäden in Innenräumen mit TÜV-Zertifizierung oder einer gleichwertigen Qualifikation.
Sachverständige von BIOLYSA e.V. sind kompetent, unabhängig und neutral. Sie stehen Hilfesuchenden als Berater und Gutachter zur Seite. Sie legen Wert auf ungiftige und nachhaltige Sanierungsmethoden, die den Bewohnern langfristig eine gesunde Wohnumgebung sichern.
Anrufe werden bei der BIOLYSA-Nummer rund um die Uhr angenommen und an den nächstliegenden Berater weitergeleitet.
0700 – BIOLYSAEV - In Ziffern: 0700 - 246 597 238
Verbindungskosten aus dem Festnetz: 14 Cent / Min.
www.biolysa.de
Eine der wunderschönsten Entschädigungen im Leben besteht darin,
dass niemand einem anderen ernsthaft helfen kann,
ohne sich selbst dabei zu helfen.

- Ralph Waldo Emerson -
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