Strahlenschutz im Kinderzimmer

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Karl Heinz Eberhard
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Strahlenschutz im Kinderzimmer

Beitrag von Karl Heinz Eberhard »

PRESSEMITTEILUNG
Januar 2008

Strahlenschutz im Kinderzimmer – Elektrosmog vermeiden

Elektro- und Elektronikgeräte begleiten uns in allen Bereichen des täglichen Lebens - deshalb machen sie auch nicht vor den Lebensräumen von Kindern und Jugendlichen halt. Leiden Kinder an Unruhe, Schlaf- oder Konzentrationsstörungen so lässt sich dieses oft auf das Vorhandensein von Elektrosmog zurückführen.

Als Elektrosmog bezeichnet man alle künstlich erzeugten elektrischen oder magnetischen Felder – dazu gehören auch die Funkwellen. Elektrische Felder entstehen, wenn Elektrogeräte am Stromnetz angeschlossen sind, selbst wenn sie ausgeschaltet sind. Zusätzlich entstehen magnetische Felder durch fließenden elektrischen Strom in den Geräten, wenn diese eingeschaltet sind. Moderne Geräte wie Energiesparlampen oder Halogenleuchten erzeugen zusätzlich auch elektromagnetische Strahlung.

Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass ein Zusammenhang besteht mit einer Dauerbelastung mit magnetischen Wechselfeldern und erhöhten Leukämieraten bei Kindern. Diesen Verdacht bestätigt auch der Wissenschaftsladen Bonn, der sich seit Jahren mit dem Thema Strahlenbelastung beschäftigt. Die Europäische Umwelt-agentur (EEA), das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), sowie der Bundesverband der Verbraucherinitiativen rufen zur Eindämmung der Strahlenbelastung auf.


Schutzmaßnahmen im Kinderzimmer

Als Faustregel gilt: Abschalten, Abstand halten, Abschirmen.
Abschalten bedeutet tatsächliche Trennung vom Stromnetz: Viele moderne Geräte lassen sich nur scheinbar abschalten, tatsächlich verbraucht ein eingebauter Transformator oft noch Strom und erzeugt natürlich Elektrosmog!
Die einfachste Schutzmaßnahme lautet Abstand zu Elektronik halten. Mit steigender Entfernung schwächen sich in der Regel alle Felder deutlich ab.
Abschirmen ist mit geeigneten Materialien fast immer möglich, be-darf aber meist der Begleitung durch einen erfahrenen Baubiologen.
Durch einfache Maßnahmen am Spiel-, Arbeits- und Schlafplatz Ihres Kindes können irritierende Strahlungen reduziert werden. Sorgen Sie Ihrem Kinde zuliebe für ein strahlungsarmes Kinderzimmer. Ein harmonisch ablaufender Biorhythmus bewirkt Wohlbefinden und Gesundheit.

Ratschläge zur Reduzierung von Elektrosmog im Kinderzimmer:
• Möglichst keine elektrischen Geräte im Kinderzimmer (beson-ders ungünstig sind vor allem Trafos z.B. für Halogenlampen, Ei-senbahnen und Rennbahnen).
• Kein dimmbares Nachtlicht, keine Verlängerungskabel unter oder neben dem Bett.
• Schalten Sie immer alle Elektrogeräte nach Gebrauch aus – also kein Stand-by, ziehen Sie am besten den Netzstecker.
• Ein Mindestabstand von 2 Metern gilt für alle Babyfone.
• Kein Babyfon nach dem DECT – Telefonstandard.
• Möglichst kein Computer, Fernseher und schnurloses Telefon im Kinderzimmer. Wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt– nur mit großen Abstand zum Bett und nachts komplett vom Strom-netz trennen!
• Stellen Sie das Kinderbett nicht in unmittelbarer Nähe von Steckdosen auf.
• Vermeiden Sie Metallteile im Bett.

Baubiologische Untersuchung
Bei allen Maßnahmen bedenken Sie: Oft steckt der „Teufel“ im nicht vermuteten Detail und Elektrosmog geht auch durch Wände! So kann oft eine zusätzliche Elektrosmog-Belastung von Nebenräumen, dem lieben Nachbarn oder von außen durch Funkwellen in das Kinderzimmer hineinreichen.


Daher empfiehlt sich eine baubiologische Schlafplatzuntersuchung, bei der alle Elektrosmogfelder im Detail nach baubiologischen Richt-linien untersucht und protokolliert werden. Im Anschluss erfolgt die ausführliche Beratung zur Reduzierung der Elektrosmog-Felder.
Das ganze gilt natürlich auch für die Eltern. Kinder sind zwar emp-findlicher als Erwachsene, aber auch diesen nützt eine belastungs-freie Umgebung.

Wer genaueres wissen möchte, kann anrufen:
Kostenlose Beratung durch eine Beratungsstelle des Vereins BIO-LYSA e.V. unter der Nummer 0700/246597238
(Bundesweit zum Einheitstarif von maximal 14 Cent/Minute)
Weiterführende Informationen im Internet unter www.biolysa.de
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