Strahlenschutz im Kinderzimmer

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Gast

Strahlenschutz im Kinderzimmer

Beitrag von Gast » Mo 1. Dez 2008, 13:44

Sehr geehrte Damen und Herren,


Mit grossem Interesse habe ich kürzlich einen Artikel auf http://www.eulenspiegel.org/energie-umw ... vermeiden/ gelesen.
Ihre Adresse würde als Referenz für weiterführende Fragen angegeben.

Ich möchte Sie daher um Ihren Rat zu der unten stehenden Frage bitten:

Bei unserem Haus läuft die Starkstrom-Zuleitung für das Haus von der Außenmauer durch den Betonboden des Kinderzimmers bis zum Sicherungskasten, der in der Wand zwischen Kiniderzimmer und Hausgang eingebaut ist, und sich zum Hausgang hin öffnet.
Kurz: Das Kabel läuft ziemlich genau unter der Eingangstüre des Kinderzimmers und dann in die Trennwand zw. Hausgang und Kinderz.

Derzeit steht das Kidnerbett etwa 1,5 m von der Stromleitung und dem Sicherungskasten entfernt.
Wir haben nur ein Kinderz. aber 2 Kinder, und stehen nun vor dem Dilemma, dass wir ein 2. Bett in dem Raum unterbringen sollten.
Der idealste Platz wäre leider an der Trennwand zw. Kinderz. und Hausgang.
-> Damit wäre das Bett direkt neben der Mauer in der die Stromzuleitung für das Haus in den Sicherungskasten läuft.

Ich wäre ihnen sehr dankbar über Ratschläge wie diese Situation am besten zu bewältigen ist:

- Ist die Belastung durch "Hauptverteilungskabel" (jenes das den Strom von extern in das Haus liefert) entsprechend des Kabeldurchmessers grösser als bei einfachen Stromkabeln wie sie innerhalb von Wohnungen / Häusern verlaufen?
- Wie weit sollte der Mindestabstand von Kabeln sein, bzw. soll der Mindestabstand für jede Art von Kabel gleich groß sein?
- Gibt es Möglichkeiten die Belastung durch bauliche Maßnahmen zu verringen?

Ich danke Ihnen vorab für Ihre Unterstützung!
Mti freundlichen Grüssen,
Alex Brunner
alexander.brunner@sandoz.com

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Re: Strahlenschutz im Kinderzimmer

Beitrag von Uwe Dippold » Mo 1. Dez 2008, 14:03

Hallo Alex Brunner,
Ihre Situation ist vielleicht schlecht!
Im Einzelnen:
Der Kabelquerschnitt ist von untergeordneter Bedeutung.
Bedenklich ist, dass die gesamte Stromversorgung des Hauses über das Kabel zum Sicherungskasten verläuft.
Sie sollten wissen, dass immer dann, wenn Strom fließt, auch magnetische Wechselfelder entstehen.
Solche Felder sind nahezu nicht abschirmbar. Das beste, was dagegen hilft, ist entweder völlige Abschaltung des Stromflusses, oder Abstand, je größer desto besser.
Wenn Sie in einem eher kleinen Haus wohnen und dort nicht viele Menschen leben, dann kann man den Stromfluss nachts durchaus begrenzen. Dazu sollten nur die Geräte in den Steckdosen eingesteckt bleiben, die unbedingt dauerhaft stromversorgt werden müssen, also Kühl- und Gefriergeräte.
Alle anderen Geräte sollten mit einer schaltbaren Steckdosenleiste oder Steckdosenschaltern abgeschaltet werden.
Auf diese Weise hat man nur zeitweise Magnetfelder.

Das zweite Problem, welches Sie haben, kann leichter gelöst werden, obwohl eine ganz genaue Aussage nur nach einer umfassenden Messung der Feldsituation im Kinderzimmer getroffen werden kann.
Falls im Kinderzimmer nur die elektrischen Wechselfelder des Stromkreises für das Zimmer und die des Zählerkastens und de Zuleitungskabels vorhanden sind, kann man folgendes machen:
Für den Stromkreis Ihres Kinderzimmers brauchen Sie einen Netzabkoppler.
Die Wand zum Zählerkasten muss mit Abschirmfarbe gestrichen und geerdet werden.
Auf diese Weise bekommen Sie dann einen Situation OHNE elektrische Wechselfelder.
Sollten allerdings auch noch Felder aus anderen Stromkreisen vorhanden sein, so müsste man eine umfassendere Strategie benutzen. Aber das lässt sich hier nicht weiter ausführen, weil keine Daten vorliegen.

Am besten lassen Sie einen Baubiologen Ihres Vertrauens die Situation ausmessen.
Herzlichen Gruß aus Mittelfranken
Gesundes Heim - Gesundes Leben
Baubiologie Nürnberg
Uwe Dippold
Kreuzäckerstr. 2
90427 Nürnberg
http://www.ghgl.de
http://www.baubiologie-nuernberg.de

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